Lioba Keller-Drescher

Studium der Empirischen Kulturwissenschaft und der Philosophie in Tübingen (1980-87).
Magisterabschluss mit einer Arbeit zur Rolle der Traditionsanbindung in der südwestdeutschen Fastnacht.
Danach freiberufliche Tätigkeit in Erwachsenenbildung, Beratung und Ausstellung.
Zweijähriges Stipendium HSP III (1998-2000), Promotion mit einem Thema zur historischen Kleidungsforschung (2002). Lehraufträge an den Universitäten Tübingen, Jena, Dortmund, Forschungsprojekt (Drittmittel) zu den Aktenbeständen der Tübinger Dialektforschung. Forschung und Konzeption zu kulturgeschichtlichen Ausstellungen. Abgeschlossene Forschungsprojekte (DFG): 2006-2008 „Konstituierung von Region als Wissensraum. Der Beitrag von Volkskunde und Sprachforschung in Württemberg (1890-1930)“; 2008-2010 „Wissenschaft und Landeskultur: Volkskundliches Wissen im staatlichen Reorganisationsprozess (Baden-Württemberg 1952-1977)“. Habilitationsvorhaben: „Volks-Kunde“ – Vom Wissen zur Wissenschaft. Ressourcen und Strategien regionaler Ethnographie (1870-1970). Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig-Uhland-Institut bis Juli 2013.