Hubert Klausmann

Geboren 1955 in Freiburg/Breisgau, aufgewachsen in der benachbarten Grenzstadt Breisach am Rhein. 1974 Beginn des Studiums der Fächer Romanistik / Philosophie in Freiburg/Breisgau und Grenoble/Frankreich, ab 1978 der Fächer Romanistik/ Germanistik wieder in Freiburg/Breisgau. Erstes Staatsexamen in Romanistik und Germanistik 1981, Zweites Staatsexamen am Seminar Heilbronn 1985. Seit 1985 Lehrer am Peutinger-Gymnasium Ellwangen für die Fächer Deutsch und Französisch. Promotion an der Universität Freiburg/Breisgau in Germanistik („Die Breisgauer Mundarten“) 1984. Seit 1980 (mit Unterbrechungen) Mitarbeiter am „Vorarlberger Sprachatlas“. 2000 Habilitation an der Universität Bayreuth („Wortgeographie der Sprachlandschaften Vorarlbergs und Liechtensteins“). 2006 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth. Von Herbst 2009 bis 2014 Leitung (bis 2013 zusammen mit Prof. Dr. Bernhard Tschofen) des Projektes „Sprachalltag in Nord-Baden-Württemberg“ am Ludwig-Uhland-Institut der Universität Tübingen. Im Rahmen dieses Projekts wurden die Basisdialekte von 160 Ortschaften (einschließlich der Großstädte) in Nord-Baden-Württemberg aufgenommen. Hinzu kamen weitere Teilprojekte, die den Sprachalltag beschreiben sollten. 2013 Habilitation an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen und Ernennung zum außerplanmäßigen Professor. Seit Januar 2014 wissenschaftlicher Leiter der Tübinger Arbeitsstelle „Sprache in Südwestdeutschland“.