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Tübinger Vereinigung für Volkskunde e.V. (TVV) und Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft

Newsletterarchiv

LUI/TVV-Newsletter 33 (Juni 2008)

I. INSTITUTSNEWS

Das Sommersemester 2008 geht für das LUI mit einer Reihe von Ereignissen zu Ende, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten: den Vorträgen im Rahmen der verschiedenen Kolloquia, der Mitgliederversammlung der TVV am 4.7., den jüngst erschienenen Publikationen aus dem Haus, dem Ausstellungsbesuch "Jud Süß" im Rahmen der Jüdischen Studien und der Ausstellung "Wortschatz" im Tübinger Stadtmuseum (noch bis 6. Juli).
Ganz besonders hinweisen möchten wir dieses Jahr auf die Semesterschluss-Veranstaltung des LUI mit AbsolventInnenfeier am 17. Juli. Die Feier wird professionell vorbereitet von einem Seminar zum Thema "Projektmanagment". Es lädt herzlich zum Mitfeiern ein und hat auch ein Konto eingerichtet, auf dem Spenden zur finanziellen Unterstützung sehr willkommen sind.

II. TERMINE

Dienstag 01.07.08, 18 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen der Reihe „Kultur als Beruf – Frauen aus der Praxis berichten“:
Nicola Lepp, Praxis für Ausstellungen und Theorie, Hürlimann / Lepp / Tyradellis: Ausstellungskonzeptionen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Kulturgeschichte
Ort: LUI

Dienstag 01.07.08, 20 Uhr c.t.
01.07.08, 20 Uhr c.t.
DIALOG - Präsentation des Deutsch-Französischen Geschichtsbuches.
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Daniel Henri, Prof. Dr. Guillaume Le Quintrec und Prof. Dr. Kaspar Maase.
Ort: Deutsch-Französisches Kulturinstitut Tübingen, Doblerstraße 25

Donnerstag 03.07.08, 18 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums „Recent Studies“:
Karl Braun, Marburg: „1966 – Ein Zeitschnitt. Zur Hermeneutik von Präsenztheorien“
Ort: Ausstellungsraum Haspelturm, LUI

Freitag 04.07.08, 16 Uhr
Mitgliederversammlung der Tübinger Vereinigung für Volkskunde
(s. III. TVV)

Noch bis Sonntag 06.07.08
Ausstellung "Wortschatz. Vom Sammeln und Finden der Wörter". Eine Sonderausstellung des Stadtmuseums Tübingen, des Museums der Universität Tübingen und des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft (A. te Heesen, L. Keller-Drescher, B. Tschofen)
Stadtmuseum im Kornhaus, 11. April bis 6. Juli 2008

Samstag 12. 07.08, 14 Uhr
Ausstellungsbesuch im Rahmen der „Jüdischen Studien“: Haus der Geschichte Stuttgart, „Jud Süß. Propagandafilm im NS-Staat.“ Im Anschluss findet ein Gespräch statt.
ACHTUNG! 14 Uhr Treffpunkt Haus der Geschichte, Stuttgart, Konrad-Adenauer-Strasse 16:,

Dienstag 15. 07.08, 18 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen der Reihe „Kultur als Beruf – Frauen aus der Praxis berichten“:
Imke Schabel, schabelconsulting Frankfurt: Fremde Welten? – Unternehmensberatung als Arbeitsfeld der EKW
Ort: LUI

Donnerstag 17.07.08, 18 Uhr c.t.
Institutsvollversammlung, anschließend Feier für die AbsolventInnen des Studienjahres 2007/08
Ort: Ausstellungsraum, Bastion und Garten des Ludwig-Uhland-Instituts, Schloss
[siehe V.: AbsolventInnenfeier]

III. MITGLIEDERVERSAMMLUNG DER TVV

Liebe Mitglieder der TVV,
wir laden Sie hiermit herzlich ein zur diesjährigen Mitgliederversammlung am Freitag, 4. Juli 2008, 16 Uhr, im Übungsraum des Ludwig-Uhland-Instituts, Schloss

TOPs der Mitgliederversammlung
1. Arbeitsbericht für 2007: Buchverkauf, Finanzlage, Kassenabschluss
2. Aussprache über den Arbeitsbericht
3. Bericht der Kassenrevisoren
4. Abstimmung über die Entlastung des Vorstands
5. Neuwahl des Vorstands
6. Neuwahl des Beirats
7. Information über künftige Publikationen
8. Verschiedenes

Bernd Jürgen Warneken
P.S. Bitte teilen Sie uns Konten- und Adressenänderungen mit!

IV VERÖFFENTLICHUNGEN

Nathalie Blaha-Peillex: Mütter und Anti-Mütter in den Märchen der Brüder Grimm-(Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen; 106) 2008 - 266 S. ISBN 10: 3-932512-50-2
13: 978-3-932512-50-6
Im 19. Jahrhundert formte sich ein neues Ideal der Mutter-Kind-Beziehung. „Mutterpflichten“ und „Mutterinstinkte“ hatten Hochkonjunktur. „Mütter und Anti-Mütter in den Märchen der Brüder Grimm“ beleuchtet die Rolle, welche diese Märchensammlung bei der Herausbildung und Ausbreitung des neuen Mutterbildes spielte. In einem detaillierten Vergleich von vier Auflagen der Kinder- und Hausmärchen verdeutlicht Blaha-Peillex, wie Wilhelm Grimms Mütterdarstellung sich entwickelte und die Stiefmutter zum „Schreckbild der Kinderstube“ wurde.

Kaspar Maase (Hg.): Die Schönheiten des Populären. Ästhetische Erfahrung der Gegenwart. Frankfurt/M. 2008: Campus, 310 S., 20 Abb. 29, 90 Euro im Buchhandel
Mehr als fünf Stunden verbringen wir jeden Tag mit populärer Kunst: Musik, Fortsetzungsromane, Popvideos, Filme, Comics, TV-Serien. Hinzu kommen Werbung, Computerspiele, Sport und Design. Oft wird all dies in den Kulturwissenschaften als »trivial« abgetan; mit Kunst habe es wenig zu tun, es diene vor allem der Ablenkung und Verführung. In diesem Band wird dagegen das ästhetische Potenzial populärer Künste und Vergnügungen ernst genommen. Die Beiträge machen die Schönheiten des Populären sichtbar: Sie speisen sich aus der Präsenz des Körperlichen, aus dem Bezug zur persönlichen Geschichte und aus der Sehnsucht nach dem Glück eines gelingenden Lebens.
AutorInnen: Thomas Alkemeyer, Susanne Binas-Preisendörfer, Gernot Böhme, Diedrich Diederichsen, Winfried Fluck, Jan Gründwald, Knut Hickethier, Hans-Otto Hügel, Mohini Krischke-Ramaswamy, Kaspar Maase, Andreas Platthaus, Birgit Richard, Alexander Ruhl, Gudrun Scholz, Richard Shusterrman

Gottfried Korff (Hg.): Kasten 117. Aby Warburg und der Aberglaube im Ersten Weltkrieg (Bd. 105, Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts). Tübingen 2007; ISBN 10: 3-932512-44-8; 13: 978-3-932512-44-5.
Kasten 117 – das ist einer der aus dem Ersten Weltkrieg erhaltenen Karteikästen, in denen Aby Warburg (1866-1929) Funktionen und Formen des Kriegsaberglaubens dokumentiert hat. Warburgs Sicht auf den Aberglauben, seine Inventar- und Sammeltätigkeit in den Jahren 1914-1918, seine auf den „Großen Krieg“ bezogenen politischen und kulturellen Orientierungen, aber auch sein Zusammenbruch am Ende des Krieges bildeten die Themen einer Konferenz des Tübinger Sonderforschungsbereichs 437 „Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit“. Dieser Band enthält die Vorträge, die auf dieser Konferenz im März 2006 diskutiert worden sind.

V. ABSOLVENTINNENFEIER AM LUI

Mit Schwung in den neuen Lebensabschnitt verabschieden!
Um die Absolventinnen und Absolventen des letzten akademischen Jahres feierlich vom Institut zu verabschieden, lädt das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft am Donnerstag, 17.7.2008 ab 19.15 Uhr auf der Bastion neben dem Haspelturm ein. Bei Getränken, kleinen Häppchen, Musik und guten Gesprächen unter einem Sternensommerhimmel würdigt das LUI die Leistungen der Abgängerinnen und Abgänger.
Dazu wird herzlich eingeladen. Wer teilnehmen möchte, sollte sich bitte unbedingt bis zum 4.7. bei Frau Lang im Sekretariat anmelden: waltraud.lang@uni-tuebingen.de
Die Feier wird in diesem Jahr von einer Seminargruppe zum Thema „Projektmanagement“ organisiert und ausgerichtet. Da die Feier neben Instituts- und TVV-Geldern größtenteils aus Spenden finanziert wird, sind die Studierenden für jede Unterstützung dankbar: Kreissparkasse Tübingen, Kontoname: LUI-Absolvierendenfeier 2008, Bankleitzahl 641 500 20, Kontonummer 156 0075.

 

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Webmaster / Stand: 16.07.2009