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Tübinger Vereinigung für Volkskunde e.V. (TVV) und Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft
Newsletterarchiv
LUI/TVV-Newsletter 32 (April 2008)
I. INSTITUTSNEWS
Zu Beginn des Sommersemesters informieren wir Sie über die wichtigsten Instituts-/TVV-Neuigkeiten. Dazu gehören an erster Stelle erfreuliche Personalia – im Plural: Denn zu begrüßen ist nicht nur das bereits angekündigte neue Gesicht, sondern gleich noch ein weiteres. Am 1. April haben sowohl Prof. Dr. Anke te Heesen, Professorin für Empirische Kulturwissenschaft/Museumswissenschaft, als auch Carmen Weith, M.A., unsere neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin, ihren Dienst angetreten. Wir heißen die ersehnte Verstärkung sehr herzlich willkommen und werden sie im Rahmen eines Umtrunks nach dem ersten Institutkolloquium des Sommersemesters (Do., 17. April, 18 Uhr) im LUI begrüßen. Dazu sind Sie als Studierende, Ehemalige und Freunde des Instituts herzlich eingeladen!
Außerdem informiert der Newsletter diesmal im Wesentlichen über die zahlreichen Vorträge, die im Sommersemester am LUI geboten sind. Im Rahmen des Institutskolloquiums, im Rahmen der AG Jüdische Studien, im Rahmen der Vortragsreihe „Kultur als Beruf – Frauen aus der Praxis berichten“ und im Rahmen der Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturinstitut wird eine breite Palette an Themen und ReferentInnen das Semesterprogramm bereichern. Wir möchten Sie zu allen diesen Veranstaltungen gerne und herzlich einladen!
II. TERMINE
Dienstag 06. 05.08, 18 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen der Reihe „Kultur als Beruf – Frauen aus der Praxis berichten“:
Ulla Steuernagel, Schwäb. Tagblatt: Praxisfeld Printjournalismus und Kulturvermittlung
Ort: LUI
Mittwoch 07.05.08, 20 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen der mit dem Institut Culturel Franco-Allemand durchgeführten Gesprächsreihe „Dans le Regard de l’Autre“:
Prof. Martine Segalen: La parenté en Europe (Die Verwandtschaft in Europa).
Der Vortrag wird von Reinhard Johler moderiert und übersetzt.
Ort: Institut Culturel Franco-Allemand, Doblerstr. 25, Tübingen
Dienstag 20. 05.08, 18 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen der Reihe „Kultur als Beruf – Frauen aus der Praxis berichten“:
Cornelia Rühlig, Stadtmuseen Mörfelden und Walldorf: Stadtgeschichte im Museum, ein klassisches Aufgabenfeld der EKW
Ort: LUI
Dienstag 03. 06.08, 18 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen der Reihe „Kultur als Beruf – Frauen aus der Praxis berichten“:
Gabriele König, Kinderakademie Fulda: Das weite (Berufs-)Feld des Kulturmanagements
Ort: LUI
Dienstag 03.06. 08, 20 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen der mit dem Institut Culturel Franco-Allemand durchgeführten Gesprächsreihe „Dans le Regard de l’Autre“:
Prof. Dr. Freddy Raphael: Marc Bloch et Ernst Kantorowicz face au pouvoir totalitaire. La problématique de la méthode novatrices de deux anthropologies historiques.
Der Vortrag wird von Reinhard Johler moderiert und übersetzt.
Ort: Institut Culturel Franco-Allemand, Doblerstr. 25, Tübingen
Donnerstag 05.06.08, 18 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums „Recent Studies“:
Martin Scharfe, Marburg: „,Berg-Sucht‘ – Methodologische Anfragen“
Ort: LUI, Ausstellungsraum Haspelturm
Dienstag 17.06.08, 18 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen der Reihe „Kultur als Beruf – Frauen aus der Praxis berichten“:
Evelin König, SWR Baden-Baden: TV-Journalismus als Arbeitsplatz für die EKW
Ort: LUI
Dienstag 24.06.08, 20 Uhr s.t.
Vortrag im Rahmen der „Jüdischen Studien“:
Heinz Högerle, Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen:
Ort der Zuflucht und Verheißung: Shavei Zion 1938-2008.
Ort: LUI, Übungsraum
Donnerstag 26.06.08, 18 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums „Recent Studies“:
Beate Binder, Hamburg-Berlin: „Beheimatung statt Heimat? Transnationale Perspektiven auf Räume der Zugehörigkeit“
Ort: Ausstellungsraum Haspelturm, LUI
Dienstag 01.07.08, 18 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen der Reihe „Kultur als Beruf – Frauen aus der Praxis berichten“:
Nicola Lepp, Praxis für Ausstellungen und Theorie, Hürlimann / Lepp / Tyradellis: Ausstellungskonzeptionen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Kulturgeschichte
Ort: LUI
Donnerstag 03.07.08, 18 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums „Recent Studies“:
Karl Braun, Marburg: „1966 – Ein Zeitschnitt. Zur Hermeneutik von Präsenztheorien“
Ort: Ausstellungsraum Haspelturm, LUI
Samstag 12. 07.08, 14 Uhr
Ausstellungsbesuch im Rahmen der „Jüdischen Studien“: Haus der Geschichte Stuttgart, „Jud Süß. Propagandafilm im NS-Staat.“ Im Anschluss findet ein Gespräch statt.
ACHTUNG! 14 Uhr Treffpunkt Haus der Geschichte, Stuttgart, Konrad-Adenauer-Strasse 16
Dienstag 15. 07.08, 18 Uhr c.t.
Vortrag im Rahmen der Reihe „Kultur als Beruf – Frauen aus der Praxis berichten“:
Imke Schabel, schabelconsulting Frankfurt: Fremde Welten? – Unternehmensberatung als Arbeitsfeld der EKW
Ort: LUI
III. VERÖFFENTLICHUNGEN der TVV
Gottfried Korff (Hg.): Kasten 117. Aby Warburg und der Aberglaube im Ersten Weltkrieg (Bd. 105, Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts). Tübingen 2007; ISBN 10: 3-932512-44-8; 13: 978-3-932512-44-5.
Kasten 117 – das ist einer der aus dem Ersten Weltkrieg erhaltenen Karteikästen, in denen Aby Warburg (1866-1929) Funktionen und Formen des Kriegsaberglaubens dokumentiert hat. Warburgs Sicht auf den Aberglauben, seine Inventar- und Sammeltätigkeit in den Jahren 1914-1918, seine auf den „Großen Krieg“ bezogenen politischen und kulturellen Orientierungen, aber auch sein Zusammenbruch am Ende des Krieges bildeten die Themen einer Konferenz des Tübinger Sonderforschungsbereichs 437 „Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit“. Dieser Band enthält die Vorträge, die auf dieser Konferenz im März 2006 diskutiert worden sind.
IV. AUSSTELUNGUNGEN
Ausstellung "Wortschatz. Vom Sammeln und Finden der Wörter"
Eine Sonderausstellung des Stadtmuseums Tübingen, des Museums der Universität Tübingen und des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft (A. te Heesen, L. Keller-Drescher, B. Tschofen)
Stadtmuseum im Kornhaus, 11. April bis 6. Juli 2008
Worte werden, so unwahrscheinlich es zunächst klingen mag, gesammelt. Dies geschieht nicht allein in der Duden-Redaktion, sondern an vielen, oft kaum vermuteten Orten. Die Ausstellung „Wortschatz. Vom Sammeln und Finden der Wörter“ zeigt, wie das Wissen um die Wörter geschaffen, gespeichert und vermittelt wird. Beispiele von privaten wie professionellen Wörtersammlern, immer mit dem Blick auf Tübingen und Südwestdeutschland als Schwerpunkt, werden präsentiert. Die ausgewählten Beispiele entstammen der Wissenschaft und der Alltagswelt, der Sachebene und der Bedeutungsebene, der Vergangenheit wie Gegenwart. Im Mittelpunkt steht immer der Wortschatz, an den sich die Wortsammler und Wortfinder in unterschiedlichster Weise annähern. Es werden faszinierende und nur selten ausgestellte Objekte zu sehen sein: Zettelkästen und Mappenwerke, Karten und Arbeitsmaterialien, Fragebögen, Wörterbücher und Etiketten, Wortspiele und digitale Kurzbotschaften, kurz: private und öffentliche Aufschreibesysteme.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Begleitband, 168 Seiten, zahlr. Abb., EUR 14,80.
„Wortschatz“ wurde realisiert mit Unterstützung des Fördervereins „Schwäbischer Dialekt" e.V. und der Vereinigung der Freunde der Eberhard Karls Universität Tübingen e.V. (Universitätsbund).
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