Christoph Bareither

Kurzbiographie des Autors

Christoph Bareither, geb. 1982. Nach Abitur und Zivildienst von 2003-2006 Arbeiten als Regie- und Produktionsassistent bei Film & Fernsehen. Von 2006 bis 2012 Studium der Empirischen Kulturwissenschaft und Neueren deutschen Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen. 2009-2010 Teaching Assistant an der University of North Carolina at Chapel Hill, USA. Seit 2012 Promotion im Fach Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen und Arbeitsaufenthalt am Institut für Europäische Ethnologie Berlin.

Kurzinterview

1. In eigenen Worten: Worum geht es in Ihrem Buch?

Es geht um die Frage, was eigentlich alles passiert, wenn Menschen gemeinsam Online-Ego-Shooter wie Counter-Strike spielen.

2. Was hat Sie an diesem Thema fasziniert?

Vor allem der eigenartige Umstand, dass was Außenstehenden als eine Nachahmung von Gewalt und Krieg erscheint, für die Spielerinnen und Spieler zur Grundlage eines humorvollen, freundschaftlichen und sportlichen Miteinander wird.

3. Was ist das Besondere an Ihrem Buch?

Dass es eine Beschreibung der online stattfindenden Prozesse auf Grundlage teilnehmender Beobachtung liefert, also in das gemeinschaftliche Miteinander des Spielens eintaucht (und die LeserInnen mitnimmt), anstatt ‚von außen‘ zu analysieren und zu urteilen.

4. Woran arbeiten Sie als nächstes?

An meiner Dissertation, die einige der im Buch aufgeworfenen Fragen weiterverfolgt.